…wieder Boden unter den Füßen

September 5, 2007 at 6:30 Uhr nachmittags (Nicht kategorisiert)

 Santiago, ich bin da! Nach endlosen Stunden und endlosen Schlafversuchen, was auch hin und wieder klappte, bin ich sicher gelandet! Die Zeit im Flieger verstrich schon ein wenig schneller als gedacht, aber die letzten 4 Stunden waren nur noch die reine Qual für Pobacken und Beine. Auch die versuche mich mit Shrek, Spiderman oder Fluch der Caribik im 5 Zoll Monitor abzulenken sind kläglich gescheitert. Auf untertitel lesen hatte ich keine Lust und der englische Ton wurde vom Flugzeuggeräuschepegel ständig verschluckt. Dafür war das Essen eine gelungene Abwechslung. Als Mitternachtsimbiss Hühnchen und Kartoffelbrei (?!), ein Stück Camembert, Reissalat mit Ananas und ein undefinierbares Stück Kuchen. Zum Frühstück ein Becher Saft, ein Brötchen mit Schinken, Becher Magerquark, Butter und Marmelade und ein Schälchen Obst und eine Tasse Kaffee.

7.10 Ortszeit Santiago war es dann soweit - Landung ohne wenn und aber. Der pilot verabschiedete sich noch und fügte hinzu - 3 Grad Temperatur. AHHHH, schnell die dicke Jacke an und hoffen dass kein Schnee liegt. jedoch kam auch sogleich die Sonne und heizte das kühle Klima auf 25 Grad.

So am zoll ging auch alles glatt und dann hoffte ich nur noch endlich die Lina zu treffen. Ich war mir nicht sicher, ob sie es bis Santiago schafft, da ich das letzte Lebenszeichen von ihr aus dem Schnee bekommen hatte. Kaum den Rucksack auf dem Rücken versuchte mich schon ein Taxifahrer in sein Auto zu bekommen und auch unser Dialog schien ihn nicht davon abzuhalten mich in seinem taxi mmitzunehmen: Brauchhst Du ein Taxi? nein. Weißt du wo du hin mußt? Ja raus vor die Tür eine rauchen. Soll ich dich mitnehemn? Nein ich warte auf eine Freundin. Auf eine Freundin? JA, eine Freundin. UNd da ging gott sei dank auch schon die Tür vom Flughafen auf und wer kam da raus?! Lina! Knutsch und Drück und ab in ihr mitgebrachtes Taxi. Nicht schlecht der serrvice. Mit nem 4×4 Nissan Pickup gings los Richtung, jaaa. Die Richtung war klar, der Straße hinterher - ich keine Ahnung wohin und Lina auch nur in etwa die richtung kannte. Nach ein paar hin und her und einer Tankstelle, die im Richtigen augenblick das Blinken der Reserve erloschen hat, kamen wir ganz bequem bei einem freund von ihr an. Dort gab es nochmal ein kleines Frühstück in entspannter Umgebung zum ersten chilenischen Luftschnappen. So kanns echt losgehen. Danke Lina!!!

Wir wurden dann auch beide noch ins Hostel Santiago chauffiert, wo wir auch gleich die Betten bezogen, das Internet gecheckt (kauft euch kein MAC!!) und dann ab in die Stadt zum Gucke

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Boah und naja. Santiago ist halt einfach eine Milionenmetropole mit vielen Autos, Bussen, Metro und Menschen. hochhäuser, Werbeplakate, banken, kleine Parks, dann mal wieder ein altbau und so weiter. Die Sonne und die letzte nacht taten ihr übriges und mir taten auch schnell die füße weh. Nichtsdestotrotz wollten wir unbedingt den Treppenstufen folgen und landeten oben auf einem berg mitten in der Stadt mit unglaublichem Blick auf ganz Santiago.

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Santiago soweit das Auge reicht und hinten drann immer wieder die Anden. Beeindruckend. Nach tief Luftholen und Seele baumeln lassen schlugen wir Richtung Metro auf. nach ein paaaaar blocks umwegen rein und ab zur Bushaltestelle. Dort kauften wir uns schion die Tickets für den nächsten Tag. ja der Besuch in Santiago wird kurz, aber es gibt noch viel zu sehen, deswegen brechen wir morgen um 9.30 Uhr wieder auf. Hier ist es jetzt grad etwa 18 uhr und ich fühl mich wie mitternacht. Der erste Tag wird ein ruhiges Ende nehmen, denn Lina gähnt auch schon und hat dazu auch noch eine Erkältung bekommen. Aber bin ja jetzt da zum aufpeppeln;)

PS: das Wasser fließt links herum, also entgegen dem Uhrzeigersinn die Toilette hinunter. Ich wollt mir doch merken, ob es bei uns zu hause auch so ist

Santiago de Chile, 05.09.2007, 18.30 Uhr

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