Tag 2 putre – chungara – putre
Oh je die erste nacht. Bin ich ein glueckspilz! Von den acht betten ist nur eins ohne bettbezug gewesen und in das hab ich mich gelegt. Da ich es wiederlich finde ohne bettbezug zu schlafen und die pferdedecken an meinem arm zu spueren, hab ich im dunkeln noch meinen schlafsack ausgepackt mich hinein gezwungen und dann die restlichen decken drueber. Mann weiss ja nie wie kalt es auf 3500 meter wird.
Am morgen hab ich dann halt nachgeschaut, ob die hier wirklich kein bettzeug kennen, und siehe da, wie gesagt, mein bett, das ausgewaehlte unter den vielen moeglichkeiten, war wirklich das einzige. Ich drops ich, glueckspiel war noch nie meine staerke. Egal.
Dann ging es ab zum fruehstueck, nein, erstmal WARM duschen. Ein luxus sag ich euch! Hab ja seit 2 wochen bei Orlando nur kaltes duschwasser. Gut, danach zum fruehstueck und wieder rin in den transporter. Um 9uhr gings los richtung parinacota und largo (see) chunngara. Nach ner guten weile und weiteren hoehenmeter, sind jezt mal wieder auf 4200-4300 metern ueberm meer, hiess es beinevertreten. Auf nem schotterweg vorbei an vicunas und voegelchen und vizcachas. Ok, vogel wisst ihr, vicuna is das reh/giraffen tierchen (hier nur der kopf) und vizcacha, hier auf dem photo.
In der morgensonne lagen sie auf ihrem stein und sonnten sich. Leider hatten wir kein brot bei zum fuettern, aber das werden die naechsten touris bestimmt machen. Total idylisch wie meistens hier in der hoehe und warm. Die sonne tat ihr bestes!
Danach gings los. Ich bins ja nun einfach nicht gewoehnt, aber auch in mit meine jahren, sollte kopfschmerzen bekommen. Na danke. In der hoehe. Man muss vorsichtig mit kopfschmerzen in der hoehe umgehen, denn dass kann das anzeichen der hoehenkrankheit sein, und mit der ist niht zu spassen. Ich weiss aber, dass die kopfschmerzen auf der stirnseite sein muessen, und meine waren hinten. Und wie. Mit der zeit dacht ich, dass es meine hare sind, zu schwer, aber das war es nicht. Egal, durchhalten bis abendss, dann gibts ne tablette, auch wenn ich das gar nicht mag.
Genug von den krankheiten. Weiter ging die reise nach parinacota. Es gibt ein gleichnamiges doerfchen und den vulkan. Gigantisch. 5800 meter hoch das ding, soweit ich mich erinnern kann. Und zu seinem fusse, der see chungara. Wir haben es dort echt lange ausgehalten. Ich hab mich gemuetlich gesetzt und den ausblick genossen. Der rest spazierte vor sich hin oder bereitete das mittagessen zu. Mittagessen, be idem ausblick ist schon was!!! Gab wie immer, tomate, kaese, zvokado, champingnons aus der dose und broetchen. Jamjam, lecker. Danach gings wieder richtung putre zu den termen jurasi.
Das nenn ich mal entspannung fuer den kopf. Auf 3500 metern baden bei einer h20 temperatur von 30-60 grad. Jeder wie er es mag. Es gab auch en kleines schlammbad, aber die bilder erspar ich euch:) nach ner stunde, mit runzeligen fuessen und haenden, die waesche zum trocknen auf der leine und wieder gut eingepackt, noch gemuetlich entspannen und dann ab ins hotel.
Ich hab mich dann erstmal hinngehauen, in ein bett mit bettbezug und versucht zu schlafen. Naja, half nicht, kopfschmerztabette und ab zum abendbrot. Auf wein, auch wenn es der gute 120 war, hab ich mal verzichtet und auf tee zurueckgegriffen. Und dismal, nach einer leckeren erbsesuppe, hab ich mein erstes alpaca gegessen. ja, lecker, sehr wenig fett und sehnen. Saftig und schmeckt nach wild. Kann ich weiterempfehlen. Da e shier keinen nachtisch gab, hab ich mir noch schnell ein paar kekse gekauft, mein tee getrunken und schnell ins bett.
18.10.1007 putre