konzi die zweite

November 7, 2007 at 1:14 Uhr nachmittags (Nicht kategorisiert)

heut (07.11.) gab es mal wieder ein tolles plakat, nein das plakat gab es schon vorher, aber zumindest stand geschrieben Konzert 07.11. oscar quina 1847 (ja hausnummer). gut, damit das kindchen auch mal wieder in den genuss von beschaeftigung und abendgestaltung kommt, nichts wie hin.

ha, leichter als gedacht. das war ein ding. also, losgelaufen und zum tante emma laden meines vertrauens um zigaretten zu kaufen. muss ja schon ausgeruestet sein:) in diesem besagten gleich mal nach dem richtigen taxi gefragt. taxi gibts hier wie sand am meer. alle haben ein schild auf dem dach mit ner zahl oder ner buchstabenzahlverbindung. und wenn man nicht vonhier ist, weiss man nicht in welches man einsteigen muss.

er sagte mir nimm das “U” taxi, dass faehrt dich dahin. gut, runter zur hauptstrasse und das naechstbeste “u” gesucht. sicherheitshalber nochmal gefragt, jaa, da fahr ich hin, und reingehuepft. nach 20 minuten, keine ahnung wo ich in arica war, hielt er bei einem anderen taxistand an und fragte erst mal nach dem weg. es stellte sich heraus, dass ersich geirrt hat, und die strasse gar nicht auf seinem weg liegt. ha, was fuer ein glueck;) konzi sollte um neun losgehen und mittlerweile war es schon 21.30 uhr.

nun gut, so fuehren wir zu zweit wieder quer durch die stadt, auf die andere seite. keine sicht von oscar quina. nochmal nachgefragt und tatsaechlich, nach abbiegen und umdrehen und nochmal abbiegen - oscar quina. aber hausnummer 4823 , ahhhh. ok also die strasse hoch und runter, aber es gab nur 4 tausender nummern, keine 3000 oder geschweige denn 1000…

wir standen dann ratlos an der strassenkreuzung und haben ueberlegt, wie es nun weitergeht. ich wollt ganz tapfer an einem militaerstueztpunkt, den es durch zufall da an der ecke gab nachfragen, aber da hat der gutste taxifahrer was dagegen gehabt. also auf eigene faust weitersuche. man mag es nicht glauben, aber wir haben die strasse tatsaechlich gefunden. in einer recht dunkele strasse, naja schotterpiste eingebogen und drueberweg gerumpelt, und dann standen da doch echt menschen rum, die nach einem konzert aussachen. der taxifahrer und ich auch fanden besser erstmal nachzufragen, ob wir den hier auch richtig sind. ja im und mir war es ein wenig mulmig in der strasse. aber keine angst, ein nettes maedel gab auskunft und “nahm mich bei der hand”.

ich glaub der taxifahrer war froh mich endlich loszuwerden und wird nie wieder einfach so ja sagen , wenn es um die oscar quina geht:)

gut, da stand ich nun, mittlerweile 22.15 mit 20 anderen jungs und maedels und warteten und warteten und warteteten. gegen 23 uhr solten aber dann doch die tueren geoffnet werden. unglaublich, aber mir wurde gesagt, dass sein ganz normal. naja, chile halt, alles ein bissl langsamer:)

gut und dann ging alles ganz flott. fuer 3000 statt 4000 peso durft ich mir ein grindcore konzert geben… ahhhh, naja, ahhhh, is ja doch dann mal ein bissl viel gequitsche und geschreihe. vielleicht sollte man sich doch vorher informieren, was man sich da antuen will. aber so schlimm war es nicht. is zwar immer noch nicht meine lieblingsmusik, aber war schon echt lustig. buehnenbeleuchtung waren 2 baustrahler. bar und klo fehlamplatz, gabs nicht. getraenke haette man sich vorher kaufen sollen. gut, beim naechstenmal weiss ich es besser;)

aber das maedel und ihr freundeskreis, haben mir ne bierbuechse (voll) in die hand gedrueckt und staendig wein angebote. ich dankend abgelehnt, musst ja noch irgendwie nach hause kommen:) vorsicht ist die mutti des porzelankistchens, woll…

gut 3 band ueberstanden, dann kam noch eine mischung aus der ersten und der 3 band, also die mitglieder mueschelten sich so durcheinander.

pict0710.jpg pict0711.jpg  agathocles.jpg

gegen 3 uhr, und nach mindestens 5mal erklaeren, dass ich aus deutschland komme und warum und wieso ich hier biin, wie mir die musik gefaellt und ob es dass in dtld auch gibt, hab ich dann mal angefangen fragen zu stellen.

wie kommt man hier wieder weg?! die einen lauf links lang, die anderen nein recht, die naechsten lauf lieber nicht, fahr mit uns mit…. ahhhh. aber nicht versagen, netten menschen am “eingang” fragen. wir haben uns doch am we schon mal bei dem anderen konzi gesehen (war einer von den veranstaltern, deswegen nicht furchterregend) dann sg mir doch mal, nein hast du ein handy und kennst die nummer von nem taxiladen?!

supi!!! nichts leichter als das. er hat sich gefreut, dass ich auch hier gelandet bin, denn ich bin ja einer von den 20 die eintritt bezahl haben:), dass mir das konzi gefallen hat, und schon rief er mir ein taxi, wimmelte alle ab die mich im auto mitnehen wollten und erklaerte mir so einiges ueber arivçca und hardcore und moeglichkeiten wegzugehen. es gib keine. gut, da muss wohl mein musikgeschmack warten bis ich wieder in dtld bin!

mich noch nett bei dem maedel bedank und ihrem freundeskreis und dann nichts wie nach hause!

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